Einbürgerungszahlen in Nordrhein-Westfalen um mehr als 10 Prozent gestiegen

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Gespeichert von Henning Severin am 1. Juni 2020 - 12:06
Foto: Große Gruppen von Menschen stellen sich zusammen, damit zwei nebeneinander liegende Puzzleteile entstehen
1. Juni 2020

Einbürgerungszahlen in Nordrhein-Westfalen um mehr als 10 Prozent gestiegen

Integrationsminister Stamp: Viele Menschen bekennen sich zu unserem Land und unseren Werten

Im Jahr 2019 haben in Nordrhein-Westfalen insgesamt 30.679 Ausländerinnen und Ausländer durch Einbürgerung die deutsche Staatsangehörigkeit erhalten. Das sind 3.030 Personen mehr als im Vorjahr (2018: 27.649) und entspricht einer Steigerung von 10,9 Prozent – dem höchsten Wert der absoluten Einbürgerungszahlen seit über zehn Jahren. Damit setzt Nordrhein-Westfalen den erfolgreichen Trend der letzten Jahre bei den Einbürgerungen fort. Den größten Zuwachs bei den Einbürgerungen gab es im vergangenen Jahr bei Menschen aus Großbritannien. Der Anstieg betrug hier 179 Prozent (2018: 1.379, 2019: 3.850).

Integrationsminister Joachim Stamp: „Nordrhein-Westfalen ist ein weltoffenes Land und diese gesellschaftliche Vielfalt macht uns stark. Ich freue mich, dass sich so viele Menschen zu uns und unseren Werten bekennen. Gerade mit Blick auf die eingebürgerten Briten ist es ein wichtiges Zeichen, dass sie sich für die Unionsbürgerschaft entschieden haben. Denn unsere Zukunft liegt ganz klar in Europa.“
 
„Die deutlich gestiegenen Einbürgerungszahlen zeigen, dass sich in Nordrhein-Westfalen immer mehr Menschen mit Einwanderungsgeschichte mit allen staatsbürgerlichen Rechten und Pflichten einbringen möchten. Besonders die Integrationsleistungen der geflüchteten Menschen, die im Zuge der erhöhten Fluchtmigration aus Syrien, Iran und Irak nach Nordrhein-Westfalen gekommen sind, haben meinen Respekt“, erklärte Serap Güler, Staatssekretärin für Integration.
 
Den zweitgrößten Zuwachs bei den Eingebürgerten gab es bei syrischen Staatsangehörigen. Die Zahl stieg um 32 Prozent (2018: 995, 2019: 1.314). Syrerinnen und Syrer entscheiden sich dabei auch deutlich früher für den deutschen Pass als Bürgerinnen und Bürger anderer Länder: 45 Prozent (597 Personen) von ihnen wurden schon nach einer Aufenthaltsdauer von weniger als acht Jahren eingebürgert, zum Beispiel wegen besonderer Integrationsleistungen. Staatsangehörige aus Iran stellen beim Zuwachs die drittgrößte Gruppe (2018: 997, 2019: 1.165). Der Anstieg beträgt hier 16,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
 
In absoluten Zahlen finden sich Einbürgerungen aus der Türkei (2018: 4.724, 2019: 4.529), dem Irak (2018: 1.625, 2019: 1.646) und Polen (2018: 1.527, 2019: 1.345) auf den ersten drei Plätzen.
 
Die Landesregierung möchte das Thema „Einbürgerung“ auch weiterhin gesamtgesellschaftlich stärker in den Blickpunkt rücken. Diesem Ziel dient die Einbürgerungsinitiative Nordrhein-Westfalen im Rahmen der Integrations- und Wertschätzungskampagne #IchDuWirNRW. Die enge Zusammenarbeit der Landesregierung mit den Einbürgerungsbehörden und den Migrantenselbstorganisationen hat sich dabei bewährt und wird auch in diesem Jahr weiter fortgesetzt.

 

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