Landeskoordination der Anti-Gewalt-Arbeit für Lesben, Schwule und Trans* in NRW: Eine etablierte und gefragte Fachstelle

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Gespeichert von FTK_Redakteur am 12. Juli 2017 - 12:47

Landeskoordination der Anti-Gewalt-Arbeit für Lesben, Schwule und Trans* in NRW: Eine etablierte und gefragte Fachstelle

Die Landeskoordination der Anti-Gewalt-Arbeit für Lesben, Schwule und Trans* ist eine landesweit agierende Fachstelle im rubicon e.V. in Köln. Sie kümmert sich rund um das vielfältige Themenspektrum der Anti-Gewalt-Arbeit. Dabei geht es u.a. um homo- und trans*feindlich motivierte Hassgewalt gegenüber LSBTIQ* Personen, aber auch um Beziehungsgewalt und sexualisierte Gewalt. Darüber hinaus greift die Landeskoordination den Themenkomplex Diskriminierung auf, informiert, klärt auf und ist auch unterstützende Anlaufstelle für LSBTIQ* Menschen, die Opfer von Diskriminierung und Gewalt werden.

 

Verschwörungstheorien und Queerfeindlichkeit:

Online-Veranstaltung am 17. November 2021

Save-the-Date Digitale Fachtagung
Verschwörungstheorien und Queerfeindlichkeit: Ursachen, Gefahren und Gegenstrategien

Mit der digitalen Fachtagung beleuchtet das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen erstmalig den Zusammenhang zwischen Verschwörungstheorien und Queerfeindlichkeit.
Dazu gibt es wissenschaftliche Vorträge, Interviews mit LSBTIQ*-Stakeholdern aus NRW sowie Einblicke in die Situation in Osteuropa und den USA. Es diskutieren u.a. Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Antisemitismusbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen, Andreas Bothe, Staatssekretär im Familienministerium NRW, Burkhard Freier, Leiter der Abteilung Verfassungsschutz des Innenministeriums NRW, sowie der Blogger und Autor Johannes Kram über Prävention und Gegenstrategien.

Zu der Veranstaltung
am Mittwoch, 17.11.2021,
9.30 Uhr bis 13.45 Uhr, digital,
laden wir Sie schon heute herzlich ein.
Weitere Informationen erfolgen in Kürze.

Anmeldungen unter: https://lsbtiq-nrw.mohr-live.de/
 

Kampagne „ICH ZEIGE DAS AN!“

Die Landeskoordination im rubicon e. V. hat sich im Laufe der Jahre zu einer bestens etablierten und gut frequentierten Adresse entwickelt – auch für LSBTIQ* Geflüchtete. Hier finden sie Hilfe, Beratung und Begleitung, auch wenn sie Gewalt erleiden mussten. Dabei motiviert die Landeskoordination alle LSBTIQ* Menschen, die Zielscheibe von hassmotivierten Übergriffen wurden, diese Straftaten nicht hinzunehmen, sondern Anzeige zu erstatten. Deshalb hat die Fachstelle die Kampagne „ICH ZEIGE DAS AN!“ gestartet, das Landeskriminalamt NRW (LKA) unterstützt diese Initiative. Auf der Webseite www.ich-zeige-das-an.de können alle Informationen auch online vom Smartphone oder Computer aus abgerufen werden.

Zusammenarbeit auch mit Polizei und Justiz

Die Landeskoordination dokumentiert übrigens auch neben der offiziellen Kriminalstatistik Gewaltfälle, die ihr gemeldet werden. Das können Einzelpersonen sein, die sich an die Fachstelle wenden, auch werden entsprechende Informationen über das landesweite Beratungsnetzwerk, mit dem die Fachstelle eng kooperiert, weitergegeben. Eine Zusammenarbeit gibt es unter anderem mit der professionellen psychosozialen Beratung sowie weiteren Beratungsstellen in Nordrhein-Westfalen, den ehrenamtlichen Beratungs- und Aufklärungsangeboten, den Beratungsangeboten im Bereich Senioren- und Jugendarbeit. Mit der Polizei und Justiz arbeitet die Fachstelle insbesondere in den Bereichen Prävention und Opferschutz zusammen. Sie kooperiert auch mit der Rosa Strippe e.V. in Bochum, die landesweit Schulungen zur Sensibilisierung zur besonderen Situation von LSBTIQ*Geflüchteten für Beschäftigte in Flüchtlingseinrichtungen und Behörden koordiniert. Die Expertise der Landeskoordination in diesem Bereich wird dabei einbezogen.

Sehenswert: Kurzfilm über LSBTIQ* Geflüchtete

Der animierte Kurzfilm „LSBTIQ* Geflüchtete. Schutz und Sicherheit“ der Landeskoordination informiert einfühlsam über die Situation von LSBTIQ* Geflüchteten und über die Rechte von LSBTIQ* Menschen in Deutschland.

Die Website der Landeskoordinationsstelle der Anti-Gewalt-Arbeit finden Sie hier.
 

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