Wir sind Partner

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Gespeichert von Import_Export am 13. September 2017 - 13:50

Wir sind Partner

Interkulturelle Öffnung ist ein Erfolgsfaktor! Sie ist eine zentrale Grundlage für die Funktions- und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen, Behörden und Verbänden – Deshalb möchte die Landesregierung weitere Partner gewinnen, um die interkulturelle Öffnung landesweit voranzutreiben.

 

Das Partnernetzwerk – ein Erfolgskonzept

Das Partnernetzwerk „Interkulturelle Öffnung als Erfolgsfaktor! – NRW stärkt Vielfalt“ ist in dieser Form einzigartig in Deutschland. In den Partnerorganisationen sind annähernd 100.000 Beschäftigte tätig. Den Partnerorganisationen angeschlossen sind über eine Mio. Organisationen, Vereine, Verbände und Unternehmen. Diese Zahlen zeigen einmal mehr, dass die interkulturelle Öffnung als äußerst bedeutsames Thema gesehen wird und viele Organisationen und Beschäftigte an der erfolgreichen Umsetzung arbeiten.
 

Interkulturelle Öffnung – Chancen schaffen, Chancen nutzen!

In NRW haben rund ein Drittel der Menschen eine Einwanderungsgeschichte; Menschen aus über 200 Nationen leben hier. Vielfalt ist also unsere Wirklichkeit.
 
Organisationen, die sich dem interkulturellen Öffnungsprozess widmen, haben die bewusste Entscheidung getroffen, sich der Verantwortung für eine vielfältige Gesellschaft zu stellen und die damit verbundenen Chancen zu nutzen. Ihr Credo lautet: „Wir schätzen die Vielfalt und sehen darin eine wertvolle Ressource!“
 
Diese Organisationen übernehmen Verantwortung. Sie wollen Menschen mit Einwanderungsgeschichte eine gleichberechtigte Teilhabe ermöglichen und damit auch gegen Rassismus und Diskriminierung wirken.
 
Interkulturelle Öffnung ist zudem das Fundament für die Funktions-, Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit von Behörden, Verbände und Unternehmen und erhöht die Attraktivität als Arbeitgeber. Stichworte wie „Fachkräftebedarf“ oder gar „Fachkräftemangel“ zeigen einmal mehr: Auf die Kompetenzen von Menschen mit Einwanderungsgeschichte dürfen und können wir nicht verzichten.
 

Arbeiten im Netzwerk – Gemeinsam mehr erreichen!

Um den Prozess der interkulturellen Öffnung erfolgreich umzusetzen, müssen Strukturen und Abläufe im Bereich der Personalentwicklung, der Organisationsentwicklung und in der Qualitätsentwicklung verändert werden.
 
„Was heißt das konkret? Was können wir tun? Wie gehen wir es an?“ Diese Fragen stellen sich viele Organisationen, die sich mit dem Thema beschäftigen.
 
Hier unterstützen die Landesregierung und die Netzwerkpartner einander mit vielfältiger Expertise und mit folgenden Angeboten:

  • Ansprechpartner für Fragen und Informationen rund um das Thema interkulturelle Öffnung
  • Hinweise zu Veranstaltungen, Studien u.Ä.
  • Sammlung und Veröffentlichung von Ansätzen, Ideen und Best-Practice-Beispielen (z.B. über die Broschüren mit den Tätigkeitsberichten der Partner)
  • wissenschaftlicher Input und fachlicher Austausch im Rahmen von regelmäßigen Veranstaltungen und Workshops
  • stetige Vergrößerung des Netzwerkes und damit verbunden Ausbau von vielfältiger Expertise
  • gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit

Um insbesondere den Austausch der Partner untereinander noch besser zu ermöglichen und so die Netzwerkarbeit zu stärken, arbeitet die Landesregierung aktuell an der Implementierung einer durch eine Wissenschaftlerin/ einen Wissenschaftler moderierten Plattform.
 
So können die Partner von den Erkenntnissen und den Erfahrungen der anderen profitieren. Dieser Wissenstransfer ist für alle äußerst gewinnbringend.
 

Ziele der gemeinsamen Arbeit

Mit der Initiative will die Landesregierung gemeinsam mit ihren Partnern dazu beitragen, dass

  • interkulturelle Vielfalt in den Partnerorganisationen als Stärke begriffen wird;
  • Beschäftigte mit Einwanderungsgeschichte in Behörden, Verbänden und Unternehmen angemessen vertreten sind;
  • Chancengerechtigkeit bei Einstellungsverfahren und weiteren Personalmaßnahmen gewährleistet wird;
  • Führungskräfte, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter interkulturell fortgebildet werden;
  • interkulturelle Kompetenzen in der Arbeitswelt besser genutzt werden
  • Diskriminierungen verhindert und Vorurteile abgebaut werden.

Den Flyer mit weiteren Informationen zum Partnernetzwerk der Landesinitiative finden Sie hier.
 

Partner gewinnen – Größeres Netzwerk, größere Synergieeffekte

Das Land Nordrhein-Westfalen wirbt bei Kommunen, Kreisen, großen Verbänden und Unternehmen dafür, die interkulturelle Öffnung in ihrem eigenen Bereich voranzutreiben.
 
Schließen Sie sich der Initiative des Landes im Rahmen einer aktiven Partnerschaft an und tragen Sie mit Ihrer Unterstützung zur interkulturellen Öffnung unseres Landes bei!
 

Rahmenbedingungen der Partnerschaft - Kein Lippenbekenntnis!

Dass das Partnernetzwerk ein Erfolgsmodell ist, liegt auch daran, dass der Beitritt nicht durch eine Unterschrift unter eine bloße Absichtserklärung erfolgt. Vielmehr handelt es sich um eine individuelle Vereinbarung, deren Bestandteil eine Erklärung der Partner ist, mit welchen konkreten Maßnahmen und Projekten und in welchem Zeitrahmen sie den Prozess der interkulturellen Öffnung in ihrer Organisation/in ihrem Unternehmen voranbringen wollen.

Einmal im Jahr beschreiben die Partner ihre Aktivitäten in einem Tätigkeitsbericht. Diese werden in Form einer Broschüre veröffentlicht. Den aktuellen Partnerbericht finden Sie hier.

Die Landesregierung bietet ihren Partnern einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch, Fachveranstaltungen zur interkulturellen Öffnung und eine Plattform für gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit an. Die letzte Partnerveranstaltung fand am 08.10.2020 als Videokonferenz statt. Einen Kurzbericht finden Sie hier.
 

Projekt „Partnernetzwerken!“ –  Stärkung von Zusammenarbeit und Austausch

Im Rahmen mehrerer im Jahr 2020 vom MKFFI initiierter Veranstaltungen wurde von den Partnerorganisationen ein großes Interesse an einem engeren und kontinuierlichen Austausch signalisiert. Demnach ist es für die beteiligten Behörden, Verbände und Unternehmen von zentraler Bedeutung, an Fragestellungen gemeinsam arbeiten und von Beispielen guter Praxis lernen zu können. Auch regelmäßige Impulse aus der Wissenschaft werden als äußerst hilfreich für die Weiterentwicklung der Prozesse zur interkulturellen Öffnung empfunden.

Es wurde nach einer Lösung gesucht, in der die Partnerorganisationen einfach und selbstorganisiert Vernetzung und Informationsfluss realisieren können.

Da durch die Erfahrungen während der Corona-Pandemie viele Hürden für die Nutzung von digitalen Lösungen abgebaut werden konnten, soll eine dieser Möglichkeiten während des Projektes „Partnernetzwerken!“ bis zum Ende des Jahres 2021 erprobt werden.

Über niedrigschwellige Dialogformate sollen die Partnerorganisationen einander unbürokratisch kontaktieren können, wodurch gleichzeitig auch der Informations-austausch erleichtert wird. Für die Administration und Moderation des Prozesses konnte mit Frau Prof. Dr. Martina Eckert von der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung eine Expertin für interkulturelle Öffnungsprozesse gewonnen werden. Sie bringt praxisnahe Impulse ein und steht zur Verfügung, wenn wissenschaftlicher oder prozessualer Input benötigt wird. Regelmäßig erscheinende Newsletter binden das gesamte Netzwerk ein.

Mit dem Projekt „Partnernetzwerken!“ soll vor allem der selbstständige Dialog der Partnerorganisationen untereinander initiiert und erprobt werden. Daneben bietet es auch folgende Möglichkeiten:

  • ­Vertiefung und Erweiterung von Fachwissen und Methodenkompetenz
  • ­Stärkung der Handlungssicherheit der Netzwerkakteure durch gemeinsame Reflexion und Dialog
  • ­Erprobung und Festigung der Zusammenarbeit durch die Realisierung gemeinsamer Projekte
  • ­Erweiterung des professionellen Netzwerks
  • ­Entwicklung und Stärkung eines gemeinsamen Commitment als Partnernetzwerk

  

Unsere Partner:

Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Ruhr e.V.
Bezirksregierung Arnsberg
Bezirksregierung Detmold
Bezirksregierung Düsseldorf
Bezirksregierung Köln
Bezirksregierung Münster
Caritasverband für den Kreis Unna e.V.
Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband NRW
IHK NRW
Jobcenter StädteRegion Aachen
Jobcenter Dortmund
Jobcenter Duisburg
Kreis Lippe
Kreis Soest
Landesmusikakademie NRW e.V.
Landesmusikrat NRW e.V.
Landessportbund NRW
Landesverband der Musikschulen in NRW e.V.
Landesverband der Volkshochschulen von NRW e.V.
Landschaftsverband Rheinland
Multikulturelles Forum e.V. Lünen
Polizei Gelsenkirchen
Polizeipräsidium Dortmund
Rheinbahn AG Düsseldorf
Rhein-Sieg-Kreis
Stadt Duisburg
Stadt Gelsenkirchen
Stadt Jülich
Stadt Solingen
Städtekooperation Integration.Interkommunal
unternehmer.nrw
Westdeutscher Handwerkskammertag
Westdeutscher Rundfunk

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