Familienzentren erhalten Unterstützung bei der (Re)-Zertifizierung

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Gespeichert von Sabrina Bersheim am 4. April 2017 - 13:18
4. April 2017

Familienzentren erhalten Unterstützung bei der (Re)-Zertifizierung

Im kommenden Kindergartenjahr 2017/18 werden sich rund 500 Familienzentren der Zertifizierung stellen. Das Familienministerium NRW unterstützt sie mit Informationsveranstaltungen bei diesem Prozess. Am 3. April 2017 fand die zweite von drei Veranstaltungen im Einzugsbereich des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe statt.

 

Gemeinsam mit den Landesjugendämtern, der Zertifizierungsstelle PädQUIS und dem Institut für soziale Arbeit (ISA) unterstützt das Familienministerium NRW Kindertageseinrichtungen,  die im Kindergartenjahr 2017/18 erstmalig zertifiziert oder rezertifiziert werden, mit Informationsveranstaltungen. Im kommenden Kindergartenjahr 2017/18 werden sich fast 500 Familienzentren der Zertifizierung stellen. Im Hamm erhielten sie unter anderem Informationen zu den Unterstützungsleistungen der Servicestelle des ISA und wurden über Details zum Zertifizierungsverfahren 2017/18 aufgeklärt. Außerdem wurde das kommunale Konzept der Stadt Essen zur Armutssensibilisierung in Kitas und Familienzentren vorgestellt.

Familien- und Kinderministerin Christina Kampmann besuchte die Informationsveranstaltung in Hamm. „Wie vielfältig, lebendig und mit welchem großen Interesse die Familienzentren arbeiten, weiß ich von meinen vielen Besuchen in den Einrichtungen. Ich durfte schon mehrfach erleben, wie der Gedanke der Familienzentren von Ihnen allen vor Ort mit Leben erfüllt wird. Und das hat mich sehr beeindruckt. Bei dieser wichtigen Arbeit wollen wir Sie bestmöglich unterstützen!“, sagte sie.

Mit der Bündelung von Betreuung, Bildung und Beratung in den Familienzentren will die Landesregierung Familien mit Kindern besser und zielgerichteter unterstützen. Nordrhein-Westfalen hat 2006 als erstes Bundesland Familienzentren eingeführt. Im nächsten Kindergartenjahr fördert das Land rund 3.500 Familienzentren und bietet damit ein dichtes Netz früher Hilfen und frühzeitiger Förderung in allen Jugendamtsbezirken. Seit der Neuausrichtung der Förderung im Kindergartenjahr 2012/2013 werden die Familienzentren vor allem in sozial benachteiligten Gebieten ausgebaut.

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