Weserrenaissance-Museum wiedereröffnet

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Kulturministerin Christina Kampmann durchschneidet mit Harry K. Voigtsberger, dem Präsidenten der NRW-Stiftung, das rote Band zur Eröffnung der Sonderausstellung 'heimat.nrw'
28. April 2017

Weserrenaissance-Museum wiedereröffnet

Nach gut einjähriger Umbauphase feierte das Weserrenaissance-Museum Schloss Brake am letzten Aprilwochenende große Wiedereröffnung. Vor rund 200 geladenen Gästen durchschnitt Kulturministerin Christina Kampmann das rote Band zur Eröffnung der Sonderausstellung "heimat.nrw".

 

Am 28. April öffnete das Weserrenaissance-Museum wieder seine Pforten. Kulturministerin Christina Kampmann durchschnitt zu diesem Anlass gemeinsam mit Harry K. Voigtsberger, dem Präsidenten der NRW-Stiftung, das rote Band zur Eröffnung der Sonderausstellung 'heimat.nrw'.

Die Kulturministerin nahm zudem an einer Talkrunde zum Thema "Museum 4.0: Aufgeschlossen oder abgehängt?" teil. "Das Weserrenaissance-Museum hat mit seinem Umbau einen ersten Schritt in Richtung Zukunft getan", sagte sie. Jetzt müsse noch weiter gedacht werden, gerade bei der Digitalisierung. "Kulturgut kann besser und einfacher bewahrt werden, Exponate können zugänglicher gemacht werden. Damit steigt auch die Chance für eine leichtere Vermittlung, zum Beispiel in der kulturellen Bildung", so Kampmann.

Am Wochenende vom 29. bis 30. April war der Eintritt für Besucher des Weserrenaissance-Museums frei. Mit Musik und Besucheraktionen wurde die Wiedereröffnung ausgiebig gefeiert. Das rote Sofa von 'heimat.nrw', auf dem der Künstler Horst Wackerbarth unterschiedliche Personen an ungewöhnlichen Orten in Nordrhein-Westfalen in Szene gesetzt hat, steht nun im Museum. Besucherinnen und Besucher können dort Selfies mit dem Möbelstück machen.

Die Sammlung des Weserrenaissance-Museums vermittelt einen Überblick über die Kulturgeschichte des 16. und frühen 17. Jahrhunderts mit ausgewählten Objekten aus den Bereichen Architektur, Malerei, Grafik, Mobiliar, Wissenschaft und Wirtschaft. Knapp zwei Millionen Euro wurden investiert, um das Museum räumlich, technisch und konzeptionell neu aufzustellen und für Besucher noch attraktiver zu machen. Das Land Nordrhein-Westfalen hat sich mit knapp 1,3 Millionen Euro an den Umbaukosten für das Museum beteiligt. Das Kulturministerium hat die museale Einrichtung finanziell unterstützt.

Weitere Informationen zum Weserrenaissance-Museum finden Sie hier.

Mehr zu 'heimat.nrw' gibt es hier.

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