Fortbildung "Möglichkeiten und Grenzen von FamHeb/FGKiKP in der Betreuung und Begleitung von Flüchtlingsfamilien"

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Gespeichert von Anna Lea Kopatschek am 10. Januar 2017 - 10:32
Drei Kinder beim Spielen

Fortbildung "Möglichkeiten und Grenzen von FamHeb/FGKiKP in der Betreuung und Begleitung von Flüchtlingsfamilien"

Wann:
10. Februar 2017 bis 11. Februar 2017
Wo:
Katholische Bildungsstätte Dortmund, Propsteihof 10, 44137 Dortmund
Von:
Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, Landeskoordinierungsstelle Frühe Hilfen NRW, Jennifer Jaque-Rodney, Leben-Lernen-Wandeln
Uhr:
10 Uhr
-
18 Uhr
 

Mit der stark gestiegenen Zahl von Flüchtlingen kommen viele Frauen und ihre Familien mit unterschiedlicher kultureller Herkunft zu uns. Familienhebammen (FamHebs) und Familien- Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und -pfleger (FGKiKP) unterstützen sie im Rahmen verschiedener Settings und Angebote. Die persönliche Lebenslage der Familien in Kombination mit ihren unterschiedlichen kulturellen Hintergründen stellt die Gesundheitsfachkräfte allerdings vor neue Anforderungen und Fragen:žž

  • Welche rechtlichen und kulturellen Besonderheiten sind zu berücksichtigen?žž
  • Welche Formen der Unterstützung durch FamHeb/FGKiKP werden benötigt?žž
  • Wie sollen Angebote von FamHeb/FGKiKP an die Bedarfe von Flüchtlingsfamilien angepasst werden?žž
  • Welche Hilfen/Ansätze haben sich bewährt?žž
  • Welche professionelle Haltung ist in der Begleitung von Schwangeren und Familien mit Fluchthintergrund wichtig (z.B. Für was übernehme ich wann Verantwortung)?

In der zweitätigen Fortbildung soll Zeit sein, sich diesen Fragen zu widmen. Zwei Referenten geben zunächst einen Einblick in die kulturellen und rechtlichen Besonderheiten und Lebenskontexte der Familien, die nach Deutschland geflohen sind. Es wird ein "Werkzeugkoffer" mit praktischen Tools zur kulturnahen Begleitung und Betreuung von schwangeren Frauen mit Flüchtlingshintergrund und Flüchtlingsfamilien mit Kleinkindern vorgestellt. Da es derzeit vor allem gilt, die Anforderungen, die sich aus der neuen Zielgruppe "Flüchtlinge" ergeben, zu überblicken und zu sondieren, steht in diesen zwei Tagen der Erfahrungsaustausch der Teilnehmenden im Vordergrund. In der Diskussion sollen die Chancen, Grenzen und Bedarfe der Begleitung von Familien mit Flüchtlingshintergrund durch FamHeb und FGKiKP identifiziert werden.

Zielgruppe:
Das Fortbildungsangebot richtet sich an staatlich examinierte Hebammen/Entbindungspfleger bzw. Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen/-pfleger mit abgeleisteter Fortbildung zur Familienhebamme oder zum Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen/-pfleger. Ziel der Tagesfortbildungen ist es, dass die Teilnehmerinnen gezielt einzelne benötigte Kompetenzen, die sich aus der Aufgabenstellung einer Familienhebamme (FamHeb) und Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin (FGKiKP) ergeben, erlangen bzw. vertiefen können.

Die Tagesfortbildungen werden im Rahmen der Bundesinitiative gefördert. Für Teilnehmende aus NRW fallen keine Kosten an. Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung sind von den Teilnehmenden selbst zu übernehmen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Anmeldung finden Sie hier.



 

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