Kulturministerin Kampmann lobt Modernisierung des Otto Pankok Museums in Hünxe

Bild des Benutzers Sabrina Bersheim
Gespeichert von Sabrina Bersheim am 6. März 2017 - 13:59
Kulturministerin Kampmann (im Gespräch mit Annette Burger, Stiftungsvorstand und Museumsleiterin) besucht das Otto Pankok Museum in Hünxe.
6. März 2017

Kulturministerin Kampmann lobt Modernisierung des Otto Pankok Museums in Hünxe

Kulturministerin Christina Kampmann hat am 6. März das Otto Pankok Museum Haus Esselt in Hünxe besucht. Dabei sprach sie mit Annette Burger, Stiftungsvorstand und Museumsleiterin, über die Fortschritte durch die Förderung im Rahmen der Regionale 2016. Die Ministerin besichtigte daneben die aktuelle Ausstellung und informierte sich über Leben und Werk Otto Pankoks.

 

Otto Pankok war ein bedeutender Maler des expressiven Realismus. Sein Werk ist nach traumatisierenden Erfahrungen im ersten und zweiten Weltkrieg stark humanistisch und pazifistisch geprägt. Er pflegte intensiven Kontakt zu „Randgruppen der Gesellschaft“ wie Sinti, Roma und Juden und engagierte sich gemeinsam mit seiner Frau Hulda und deren Tochter Eva für benachteiligte Mitbürger.

Das Otto Pankok Museum Haus Esselt zum Lebenswerk des berühmten Mülheimer Malers wird im Rahmen des Strukturförderprogramms Regionale 2016 umfangreich modernisiert. Die Förderung umfasst zahlreiche Baumaßnahmen und die Entwicklung eines neuen Ausstellungs- und Vermittlungskonzepts, die das Haus Esselt langfristig als Kultur- und Bildungsort sichern sollen.

Gemeinsam mit Annette Burger, Vorstand der Stiftung und Museumsleiterin, und Wolfgang Matenaers, ebenfalls Vorstandsmitglied, besuchte Kulturministerin Christina Kampmann die aktuelle Ausstellung in der Museumsscheune, die Kreativwerkstatt, das Archiv und das Wohnhaus und lobte die Fortschritte, die das Museum durch die Förderung bereits gemacht hat. „Die Planungen hin zu einem Kultur- und Bildungsort, an dem nicht nur das Lebenswerk des humanistischen Künstlers Otto Pankok gewürdigt werden, sondern auch kreativer Austausch im Rahmen eines vielfältigen Angebots der kulturellen Bildung stattfinden soll, sind auf einem guten Weg“, so die Ministerin.

Die Otto Pankok Stiftung wurde 1977 nach dem Tod Otto Pankoks von Hulda und Eva Pankok gegründet. Mit dem Tod Eva Pankoks im Februar 2016 ist der gesamte Nachlass der Familie und somit die Verantwortung für das Museum, Archiv und Wohnhaus auf die Stiftung übergegangen. Das Kulturministerium des Landes NRW finanziert einen erheblichen Teil der Bau- und Ausstellungsplanung und des Projektmanagements sowie die Betriebskosten des Museums. Die Neueröffnung des Museums mit einer gesicherten wirtschaftlichen Zukunft wird derzeit für 2019 anvisiert.

Weitere Informationen gibt es auf der Website des Pankok Museum Haus Esselt.
 

Pressemitteilungen

zum Thema

Weitere Informationen

zum Thema

Navigation

Kultur

Kontakt

Informationen

KEINE ERGEBNISSE

Informationen

Downloads

KEINE ERGEBNISSE

Externe

Links

Weitere

Informationen