Kulturförderplan sorgt für Transparenz und Planungssicherheit

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Ministerin Christina Kampmann
15. Dezember 2016

Kulturförderplan sorgt für Transparenz und Planungssicherheit

Nordrhein-Westfalen verfügt über den ersten Kulturförderplan Deutschlands. Der Landtag hat in seiner Sitzung am 15. Dezember sein Einvernehmen mit dem vom Kulturministerium aufgestellten Kulturförderplan NRW erklärt. Ministerin Christina Kampmann begrüßte diesen Schritt sehr. Sie sagte bei ihrer Rede in Düsseldorf: "Der Kulturförderplan ist ein Meilenstein in der Kulturpolitik unseres Landes. Mit ihm setzen wir Akzente, wie wir die Kulturpolitik in unserem Land gestalten."

 

Der erste Kulturförderplan stellt die Ziele der Kulturförderung des Landes für die Jahre 2016 bis 2018 vor, zeigt die Entwicklungsperspektiven auf und legt mit der individuellen Künstlerinnen- und Künstlerförderung, der Kulturellen Bildung sowie der Digitalisierung und Kultur drei Schwerpunkte fest.

Der Kulturförderplan ist das wesentliche Instrument zur Umsetzung des Kulturfördergesetzes. Mit ihm wird mehr Transparenz und Planungssicherheit in der Kulturpolitik geschaffen. "Wir haben einen offenen Prozess in Gang gesetzt, der Kulturschaffende, Organisationen und kommunale Spitzenverbände miteinbezogen hat", erklärte Ministerin Kampmann.

"Mit der Individuellen Künstlerinnen- und Künstlerförderung möchten wir einen Beitrag leisten, damit sich die Lebensbedingungen für die Kunstschaffenden verbessern. Im Bereich der Kulturellen Bildung haben wir bereits sehr gute und akzeptierte Programme wie Jekits und Kulturrucksack, die wir interkulturell geöffnet haben und weiter ausbauen möchten", so die Ministerin.

Bei der Digitalisierung habe die Landesregierung den Schwerpunkt zunächst auf den Erhalt des kulturellen Erbes sowie auf die Bibliotheken gesetzt. Aber auch die Möglichkeiten der digitalen Kunst habe man im Blick. "Wir setzen auf Vermittlung von und Teilhabe an der Kunst – und das auch mit Mitteln der Digitalisierung."

Für das Jahr 2017 stehen im Kulturhaushalt des Landes erstmals über 200 Millionen Euro. Das entspricht einer Erhöhung von 7,5 Prozent.

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