Kita-Architekturpreis NRW 2020

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Gespeichert von Natalie Münks am 10. September 2020 - 13:08

Kita-Architekturpreis NRW 2020

Für ihre gute und kindgerechte Architektur wurden jetzt elf neue Kindertageseinrichtungen vom Familienministerium und der Architektenkammer NRW mit dem „Kita-Architekturpreis NRW 2020“ ausgezeichnet. Staatssekretär Andreas Bothe und Kammerpräsident Ernst Uhing überreichten den Preisträgern in einer Feierstunde in der Düsseldorfer Kunstsammlung die Urkunden und Plaketten. Die Auszeichnungen gingen nach Bonn, Essen, Kamp-Lintfort, Köln, Mülheim an der Ruhr, Neuss, Münster und Troisdorf sowie zwei nach Aachen. Ein Objekt aus Herne erhielt eine Anerkennung.

 

46 neue oder erweiterte Gebäude hatten sich um den Preis beworben. Zehn von ihnen wählte eine unabhängige Jury für den „Kitapreis NRW 2020“ aus, einer weiteren Kita wurde eine Anerkennung zugesprochen. „Gut gestaltete Räume, die an den Bedürfnissen der Kinder, aber auch des Personals ausgerichtet sind, tragen wesentlich zu den Zielen des neuen Kinderbildungsgesetzes bei: bessere Rahmenbedingungen und mehr Qualität in der Kindertagesbetreuung“, unterstrich Staatssekretär Andreas Bothe. „Die Bauaufgabe einer Kindertageseinrichtung ist von großer Bedeutung, formt sie doch die Lebenswelt unserer Jungen und Mädchen in einem jungen Alter“, betonte Kammerpräsident Ernst Uhing. Durch eine hohe Architekturqualität im Bereich des Kita-Baus komme auch die Wertschätzung für die jüngsten Mitglieder unserer Gesellschaft zum Ausdruck.

Mit der Auszeichnung wollen das Land Nordrhein-Westfalen und die Architektenkammer NRW die Bedeutung der Architekturqualität von Kitabauten herausstellen und ihren positiven Einfluss auf die Lern- und Lebenswelt von Kindern betonen. Zugleich soll das Verfahren Träger von Kindertageseinrichtungen dazu anregen, der baulichen Qualität ihrer Anlagen besondere Beachtung zu schenken.

NRW-Kinder- und Familienminister Joachim Stamp erklärte zu dem Auszeichnungsverfahren: „Der Kitapreis setzt ein wichtiges Zeichen für kindgerechte Architektur und soll gleichzeitig Ansporn für künftige Bauprojekte sein. Kinder brauchen ein Umfeld, in dem sie sich gerne bewegen, miteinander lernen und unbeschwert aufwachsen können. Genau das haben die Preisträger aus ganz Nordrhein-Westfalen geschaffen.“

Kommunen, Kirchen, Elterninitiativen sowie private Träger von Kitas haben in jüngster Zeit viele Anbauten und Neubauten in Auftrag gegeben. „Unsere Kinder können sich am besten in guter Architektur entfalten“, hob Prof. Thomas Zimmermann in der Jurysitzung hervor. Der Frankfurter Architekt hat mit seinem Büro „raum z architekten“ selbst bereits eine Vielzahl von Kita-Bauten realisiert. Als Vorsitzender führte er die Jury durch ein anspruchsvolles Auswahlverfahren.

Kriterien, nach denen die Jury urteilte, waren: Aufenthaltsqualität (Elementarpädagogische Nutzungs- und Aufenthaltsqualität, Funktion), Gestaltungsqualität (Städtebauliche Einbindung, Architekturqualität, Qualität des Innenraums, Qualität des Außenraums) und Planungsqualität (Qualität im Planungsprozess, Wirtschaftlichkeit, Ökologie). „Architektur für Kinder zeichnet sich dadurch aus, dass viele kleine Elemente eine Einheit bilden“, erklärte Prof. Zimmermann sein Verständnis der Bauaufgabe. „Eine Kindertageseinrichtung – egal welcher Größenordnung – muss als ein Haus für Kinder wahrgenommen werden.“

In drei Rundgängen hatte die Jury die Objekte der engeren Wahl identifiziert, die im Dezember 2019 in Bereisungen und intensiven Recherchen überprüft wurden. Letztlich wurden elf Bauten für den zweiten Kitapreis NRW ausgewählt.

Der Kitapreis 2020 richtete sich an alle Träger von Kindertageseinrichtungen als Bauherren sowie an alle Architektinnen und Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplaner, die in gestalterischer und pädagogischer Hinsicht vorbildliche Neu- und Umbaumaßnahmen in, an und im Umfeld von Kindertageseinrichtungen realisiert haben. Prämiert wurden Neubauobjekte, Maßnahmen an bestehenden Bauten von Kindertageseinrichtungen und Umfeldgestaltungen, die den Bewertungskriterien der Auslobung in besonderer Weise entsprechen. Alle ausgezeichneten Kindertageseinrichtungen liegen in Nordrhein-Westfalen und wurden im Zeitraum zwischen dem 01.05.2014 und dem 04.10.2019 fertiggestellt.

Hinweis an die Redaktionen:
Eine Übersicht der ausgezeichneten Kindertageseinrichtungen (siehe Anhang) finden Sie auch im Internet unter www.aknw.de in der Rubrik „Presse / Pressebilder“. Die Objekt-Fotos sowie Impressionen von der Preisverleihung senden wir Ihnen gerne in druckfähiger Auflösung zu. Anruf genügt: Christof Rose/Nicole Ehnes, Tel.: (0211) 49 67 34/35; presse@aknw.de

Kontakt für die Medien:
Architektenkammer NRW                         
Christof Rose
Pressesprecher
Telefon: 0211 49 67 34 
E-Mail:  presse@aknw.de

MKFFI NRW
Wibke Op den Akker
Pressesprecherin
Telefon: 0211 837-2417
E-Mail: presse@mkffi.nrw.de

Ergebnisse des Kitapreis Nordrhein-Westfalen 2020

Gleichranginge Preise: (alphabetisch nach Städten):  
    
•    Aachen: Betriebskindertagesstätte „Schneebergkids“ des Uniklinikums Aachen
Architektur: NPA, Köln; Landschaftsarchitektur: FSWLA Landschaftsarchitektur, Düs-seldorf

•    Aachen: Kita Karlinis
Architektur: pbs architekten, Aachen; Landschaftsarchitektur: 3PLUS Freiraumplaner Kloeters + Kastner, Aachen

•    Bonn: Kita in elementierter Holzbauweise
Architektur: rheintreue architekten Koch/Graffelder, Köln; Landschaftsarchitektur: Lill + Sparla Landschaftsarchitekten, Köln

•    Essen: Kindertagesstätte St. Ludgerus
Architektur: Eickelkamp + Rebbelmund Architekten, Essen

•    Kamp-Lintfort: Kita Löwenzahn
Architektur: Druschke und Grosser Architektur, Duisburg

•    Köln: Neubau Katholische Kindertagesstätte Christi Auferstehung
Architektur: Ernst Architekten, Zülpich

•    Mülheim/Ruhr: Kindertagesstätte KiKu Burgmäuse
Architektur/Innenarchitektur/Stadtplanung: Koschany + Zimmer Architekten, Essen;
Landschaftsarchitektur: freiraumplanung wolf, Berlin

•    Münster: Kita Uppenberg
Architektur: Burhoff und Burhoff Architekten, Münster

•    Neuss: Pfarrheim und Kindertagesstätte St. Konrad
Architektur: Architekturbüro Paul Böhm, Köln

•    Troisdorf: Familienzentrum Hippolytusgarten
Architektur: Atelier Brückner, Stuttgart; Landschaftsarchitektur: Jens Backhaus, Dil-lenburg

Anerkennung:

•    Herne: Kita Königin Luise
Architektur: Wallmeier Stummbillig Planungs-GmbH, Herne; Stadt Herne – FB 26 Gebäudemanagement, Herne; Innenarchitektur: Wallmeier Stummbillig Planungs-GmbH, Herne

 

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