"Kein Kind zurücklassen!": Staatssekretär Neuendorf bei WHO in Paris

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7. Dezember 2016

"Kein Kind zurücklassen!": Staatssekretär Neuendorf bei WHO in Paris

Nach den österreichischen Bundesländern Vorarlberg und Steiermark interessiert sich nun auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) für die nordrhein-westfälische Initiative "Kein Kind zurücklassen! Für ganz Nordrhein-Westfalen". Auf einer Konferenz am 7. Dezember 2016 in Paris stellte Familienstaatssekretär Bernd Neuendorf Vertreterinnen und Vertretern aus 53 Nationen "Kein Kind zurücklassen!" vor.

 

"Der präventive Politikansatz, den wir in Nordrhein-Westfalen mit Erfolg umsetzen, findet auch international viel Beachtung. Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Ich freue mich, unsere Landesinitiative vor internationalen Fachleuten präsentieren zu können. Das ist eine gute Chance, andere Länder von unserem Konzept zu überzeugen", erklärte Staatssekretär Neuendorf in Paris.

Das Ziel der Landesinitiative: gelingendes Aufwachsen für alle Kinder.

Die Landesinitiative verknüpft durch den Aufbau kommunaler Präventionsketten die Bereiche Gesundheit, Bildung, Kinder- und Jugendhilfe sowie Soziales, um Kinder und ihre Familien frühzeitig zu unterstützen. Nordrhein-Westfalen ist damit die einzige Region Europas, die auf der WHO-Konferenz ein praktisches Beispiel für gelingende Zusammenarbeit der Bereiche Bildung, Gesundheit und Soziales präsentiert.
 
Das Interesse der WHO war über die Abschlussberichte des Modellvorhabens "Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor" geweckt worden. Von 2012 bis 2016 hatten sich 18 Modellkommunen an dem Vorhaben beteiligt. Im Rahmen der Landesinitiative "Kein Kind zurücklassen!" wird die Zahl der teilnehmenden Kommunen nun sukzessive ausgeweitet.
 
Am Rande der Pariser Konferenz werden Gespräche über eine weitere Zusammenarbeit auf internationaler Ebene geführt. Dabei geht es u.a. darum, inwieweit "Kein Kind zurücklassen!" einen Beitrag zu den nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen leisten kann, insbesondere zur Reduzierung von sozialer Ungleichheit.
 
Nähere Informationen zur Konferenz gibt es hier.
 
Informationen zu „Kein Kind zurücklassen!“ sowie zu den Abschlussberichten gibt es hier.

Hier finden Sie Details zum Besuch der Delegation aus der Steiermark und zur Umsetzung von "Kein Kind zurücklassen!" in Vorarlberg.

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