"Kein Kind zurücklassen!": Erstes Lernnetzwerktreffen mit den neuen Kommunen

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Gespeichert von Sabrina Bersheim am 4. April 2017 - 10:31
Staatssekretär Bernd Neuendorf besucht ein Lernnetzwerktreffen von "Kein Kind zurücklassen!"
4. April 2017

"Kein Kind zurücklassen!": Erstes Lernnetzwerktreffen mit den neuen Kommunen

Unter dem Motto "Das Lernnetzwerk wächst (zusammen)" fand am 3. April 2017 im Wissenschaftspark Gelsenkirchen das erste gemeinsame Lernnetzwerktreffen der nun insgesamt 40 neuen und alten Kommunen der Landesinitiative "Kein Kind zurücklassen! Für ganz Nordrhein-Westfalen" statt. Familienstaatssekretär Bernd Neuendorf lobte das Engagement der Kommunen.

 

Im Lernnetzwerk tauschen sich die teilnehmenden Kommunen miteinander aus, um voneinander zu lernen und gemeinsame Lösungen für ihre Präventionsarbeit zu finden. Perspektivisch sollen alle Kommunen in NRW von "Kein Kind zurücklassen!" profitieren.
 
Familienstaatssekretär Bernd Neuendorf lobte den Ansatz des gemeinsamen Lernens im Rahmen der Landesinitiative: "Das Lernnetzwerk, also der fachliche Austausch zwischen den Kommunen, trägt großen Anteil am Erfolg von 'Kein Kind zurücklassen!'. Ich freue mich daher sehr, dass uns die ehemaligen Modellkommunen in den kommenden zwei Jahren als Vertiefungskommunen erhalten bleiben. Denn so können die neuen 22 Kommunen von Ihrem großen Erfahrungswissen über gute Präventionsarbeit profitieren. Umgekehrt können aber sicherlich auch die 'alten Hasen' von den 'Neuen' noch etwas dazu lernen."
 
Die Initiative "Kein Kind zurücklassen" setzt auf eine Politik der Vorbeugung, die allen Kindern gleiche Chancen auf ein gutes Aufwachsen, Bildung und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen soll – unabhängig von ihrer sozialen Herkunft und vom Geldbeutel ihrer Eltern. Es geht darum, die gesamte Entwicklung eines Kindes besser in den Blick zu nehmen und den Familien bestmöglich und frühzeitig helfen zu können. Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, aber auch Kitas, Schulen, Sportvereine, Jugend- oder Gesundheitsämter sollen dabei systematisch zusammenarbeiten.
 
Der Landesinitiative "Kein Kind zurücklassen!" ging eine Modellphase mit 18 Kommunen zwischen 2012 und 2016 erfolgreich voran. In diesem Jahr sind 22 Kommunen dazugekommen. Eines der zentralen Vorhaben der Landesregierung – die Politik der Vorbeugung – geht damit in die Fläche. Zusammen mit den 18 Kommunen aus dem 2012 gestarteten Modellvorhaben umfasst das Netzwerk jetzt 40 Kommunen. Dadurch werden 60 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen erreicht. Die Lernnetzwerktreffen organisiert die beim Institut für soziale Arbeit e.V. angesiedelte Landeskoordinierungsstelle "Kein Kind zurücklassen".

Weitere Informationen zu "Kein Kind zurücklassen! Für ganz Nordrhein-Westfalen" gibt es hier.

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