Große Pläne - Minister Joachim Stamp im Interview mit Westblick

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Gespeichert von Sabrina Bersheim am 13. Juli 2017 - 16:35
13. Juli 2017

Große Pläne - Minister Joachim Stamp im Interview mit Westblick

Im Interview mit WDR 5 Westblick sprach Dr. Joachim Stamp über seine Pläne im Amt des Ministers für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration. Besonders beim Kinderbildungsgesetz und in der Asylpolitik sieht er dringenden Handlungsbedarf.

 

„Das Asylrecht ist eine humanitäre Verpflichtung, der wir selbstverständlich nachkommen wollen“, sagte der Minister für Integration und Flüchtlinge. Hier müsse man aber differenzieren. Es gehe nicht darum, die Abschiebezahlen zu steigern, sondern darum, wer zurückgeführt werde. „Es kann ja nicht sein, dass wir ein 14-jähriges nepalesisches Mädchen, was hier in Deutschland geboren worden ist, in ein für sei völlig unbekanntes Land abschieben, aber Attentäter wie Anis Amri nicht loswerden“, so Stamp. Über Bundesratsinitiativen wolle Nordrhein-Westfalen daher auch auf den Bund gesetzgeberisch Einfluss nehmen und Bleibeperspektiven für die schaffen, die sich gut integrieren.

Dringend müsse auch das Kinderbildungsgesetz reformiert werden. Dabei ginge es unter anderem darum, mehr Qualität zu schaffen und die Öffnungszeiten zu flexibilisieren, sagte der Familienminister. In einem ersten Schritt werde aber zunächst ein Trägerrettungsprogramm auf den Weg gebracht, damit 2018/19 keine der existenziell bedrohten Kindertagesstätten schließen müsse.

Zur Ehe für alle und das damit einhergehende Adoptionsrecht äußerte sich Joachim Stamp positiv. Für Kinder sei es das Wichtigste, dass sie Wunschkinder seien und in einem liebevollen Umfeld aufwüchsen.

Das ganze Interview vom 30. Juni 2017 können Sie hier anhören.

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