Geschlechterpädagogik ist eine Erfolgsgeschichte in Nordrhein-Westfalen

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Gespeichert von Henning Severin am 10. Februar 2017 - 10:16
Familienministerin Kampmann (m.) bei der Eröffnung der Fachtagung "Alles so schön bunt?" im Wissenschaftspark Gelsenkirchen.
8. Februar 2017

Geschlechterpädagogik ist eine Erfolgsgeschichte in Nordrhein-Westfalen

Jugendministerin Christina Kampmann hat die Entwicklung in der geschlechterspezifischen Pädagogik gelobt. "Die besondere Förderung von Mädchen und Jungen ist eine Erfolgsgeschichte. Nordrhein-Westfalen zeigt beispielhaft, wie mit Geschlechterpädagogik Jugendliche und junge Erwachsene gezielt gefördert werden können", sagte die Ministerin am 8. Februar in Gelsenkirchen.

 

Im Mittelpunkt der Fachtagung "Alles so schön bunt? Mädchen_arbeit und Jungen_arbeit – Differenzreflektierte Visionen für NRW" im Wissenschaftspark Gelsenkirchen standen die Themen Rassismus, Armut, sexualisierte Gewalt und Sexismus sowie Queerness in geschlechtshomogenen Räumen.

Ministerin Kampmann wies darauf hin, dass auch heute noch die Kategorie Geschlecht zu Benachteiligung führe: "Hier kann Jugendarbeit helfen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Fragen der Geschlechter sich nicht mehr nur auf Mädchen oder Jungen beziehen, sondern auch geschlechtliche Vielfalt und unterschiedliche sexuelle Orientierungen und Identitäten berücksichtigen müssen." Die Ministerin weiter: "Nordrhein-Westfalen ist es vor allem seit 2011 gelungen, mit einem deutlich besser ausgestatteten Kinder- und Jugendförderplan weitere Akzente in der Mädchen- und Jungenarbeit sowie in der schwul-lesbischen Jugendarbeit zu setzen. Das wollen wir auch in Zukunft weiterführen." In diesem Jahr seien die Mittel um neun Millionen auf insgesamt 109 Millionen Euro erhöht worden.

Die Fachtagung wurde von der FUMA Fachstelle Gender NRW, der LAG autonome Mädchenhäuser/feministische Mädchenarbeit NRW e.V. – Fachstelle Interkulturelle Mädchenarbeit NRW, LAG Mädchenarbeit in NRW e.V. und  der LAG/Fachstelle Jungenarbeit NRW organisiert.

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