Freiwilligendienste als Erfolgskonzept: Ministerin Kampmann besucht die Stiftung Ummeln

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Gespeichert von Sabrina Bersheim am 6. April 2017 - 10:31
Ministerin Kampmann trifft die Freiwilligendienstleistenden Michael Gureczny und Christina Mantler bei der Diakonischen Stiftung Ummeln
6. April 2017

Freiwilligendienste als Erfolgskonzept: Ministerin Kampmann besucht die Stiftung Ummeln

Sinnvolles tun, einen Einblick in die Arbeitswelt bekommen, über den eigenen Tellerrand schauen: Diese Chancen haben Menschen, die einen Freiwilligendienst leisten. Familienministerin Christina Kampmann informierte sich am 3. April in der Mutter-/Vater-Kind-Wohngruppe "Zur Alten Mühle“ der Diakonischen Stiftung Ummeln in Bielefeld darüber, wie das in der Praxis aussieht.

 

In der Einrichtung der Diakonischen Stiftung Ummeln können bis zu neun Mütter oder Väter mit ihren Kindern, die in der Regel unter sechs Jahre alt sind, leben. Sie werden von einem Team aus insgesamt 13 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dabei begleitet, eine stabile gemeinsame Zukunft mit ihrem Kind aufzubauen. Vor drei Jahren hat die Wohngruppe "Zur Alten Mühle" den Neubau im Ortskern von Ummeln bezogen. Den Eltern und ihren Kindern steht je ein Apartment zur Verfügung. Daneben gibt es verschiedene Gemeinschaftsräume.


"Freiwillige sind für uns eine wertvolle Unterstützung", sagte Pastor Uwe Winkler, der die Ministerin unter anderem mit seinem Vorstandskollegen Dr. Frank Plaßmeyer in der Wohngruppe begrüßte. Er freue sich, so Pastor Winkler, dass man im Gegenzug für das Engagement unter anderem bei der Berufsorientierung helfen könne. Jürgen Thor, Leiter des Freiwilligenzentrums bei der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe erklärte: "Junge Menschen, die ein freiwilliges Soziales Jahr oder Bundesfreiwilligendienst leisten, sind ein Gewinn für die Träger, denn sie bringen andere Blickwinkel und neue Impulse ein."


"Das Freiwillige Soziale Jahr ist in Nordrhein-Westfalen ein Erfolgskonzept. Es schafft Lern- und Erfahrungsräume für junge Menschen und stärkt sie in ihrer Persönlichkeitsentwicklung", erklärte Ministerin Kampmann. "Umso spannender war es heute für mich, die Einsatzstelle der Stiftung Ummeln zu besuchen und mit den Freiwilligen über ihre Motivation, ihre Erwartungen und ihre persönlichen Erfahrungen zu sprechen."


Der Jugendfreiwilligendienst Freiwilliges Soziales Jahr bietet jungen Menschen viele Möglichkeiten für eigene positive Erfahrungen und eine Erweiterung des persönlichen Horizonts als Teil der außerschulischen Bildung. Die Landesregierung ermutigt Jugendliche deshalb zu einem Jugendfreiwilligendienst und informiert über Wissenswertes und Notwendiges im Zusammenhang mit einem Einsatz im Inland oder im Ausland. Der Bundesfreiwilligendienst wird in Deutschland seit dem Sommer 2011 angeboten und ist ohne Altersbegrenzung offen für alle Bürgerinnen und Bürger.


Weitere Informationen zum Freiwilligen Sozialen Jahr finden Sie hier.


Informationen zum Bundesfreiwilligendienst gibt es hier und beim Bundes­amt für Familie und zivil­gesell­schaft­liche Aufgaben.

 

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