Fachanwendung KiBiz.web an das Ministerium für Bildung des Landes Rheinland-Pfalz weitergegeben

Das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration hat mit dem Ministerium für Bildung des Landes Rheinland-Pfalz eine Nutzungsvereinbarung zum Fachverfahren KiBiz.web abgeschlossen. Rheinland-Pfalz kann damit zur Umsetzung seines neuen „Kita-Zukunftgesetzes“ auf ein bereits etabliertes Fachverfahren zurückgreifen.

Mit Abschluss der Nutzungsvereinbarung am 8. und 22. August 2018 profitieren nunmehr drei Bundesländer von der in Nordrhein-Westfalen entwickelten Software. Bereits im Jahr 2010 wurden entsprechende Nutzungsvereinbarungen mit dem Bayrischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen (StMAS) sowie dem Niedersächsischen Kultusministerium abgeschlossen.

Mit KiBiz.web hat das Land Nordrhein-Westfalen seit 2008 ein in der Träger- und Verwaltungslandschaft Nordrhein-Westfalen etabliertes Fachverfahren, das die Förderprozesse und das Statistikwesen von ca. 10.000 Kitas, 4200 Trägern, 186 kommunalen Jugendämtern, den beiden Landesjugendämtern und dem Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt. Die Digitalisierung der Bearbeitungsprozesse ermöglicht effizientes Arbeiten durch eine Vernetzung der Akteure und die Standardisierung der Bearbeitungsweise. Die umfassende Transparenz und die zeitgerechte Verfügbarkeit von Informationen erhöhen zudem die Qualität der operativen und politischen Steuerung.
 
Die Weitergabe der nordrhein-westfälischen Softwarelösung Kibiz.web an andere Bundesländer entspricht der Philosophie der nationalen E-Government-Strategie von Bund, Ländern und Kommunen und den so genannten "Kieler Beschlüssen". Durch die Entwicklung dieser Software, die auch anderen zu Gute kommt, trägt das Land Nordrhein-Westfalen dazu bei, sowohl die Entwicklung zukunftsweisender E-Government-Lösungen zu beschleunigen als auch den Einsatz öffentlicher Ressourcen zu optimieren.