"Demokratie muss möglichst früh gelernt werden"

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Gespeichert von Sabrina Bersheim am 11. April 2017 - 11:23
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11. April 2017

"Demokratie muss möglichst früh gelernt werden"

Die Fraktionen des nordrhein-westfälischen Landtags bekannten sich am 7. April geschlossen dazu, die Interessen Jugendlicher auch in der kommenden Legislaturperiode stärker bei ihrer Politik zu berücksichtigen. Kinder- und Jugendministerin Christina Kampmann wertete den Antrag aller Fraktionen zur Jugendpartizipation als Bekenntnis dafür, Jugendliche noch stärker einzubinden.

 

Mit dem Antrag "Einmischen, aber richtig! Jugendpartizipation stärken!" bekräftigten alle Landtagsfraktionen am 7. April ihren Willen, den Prozess der Jugendpartizipation auch über die aktuelle 16. Wahlperiode hinaus gemeinsam fortzusetzen. Kinder- und Jugendministerin Kampmann unterstrich bei ihrer Rede im Plenum, wie wichtig es sei, Kinder und Jugendliche möglichst früh in demokratische Prozesse einzubinden. Demokratie müsse möglichst früh gelernt werden. Kinder und Jugendliche sollten daher "überall da die Chance bekommen, demokratisch zu partizipieren, wo sich diese Chance ergibt."


Kinder und Jugendliche sind in vielfältiger Weise von landespolitischen Entscheidungen betroffen und haben nach der UN-Kinderrechtskonvention ein Recht auf Beteiligung. In der laufenden Legislaturperiode haben die jugendpolitischen Sprecherinnen und Sprechern der Landtagsfraktionen gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Landesjugendrings, des Kinder- und Jugendrats NRW und der LandesschülerInnenvertretung  daher in Workshops diskutiert, wie dieses Recht auf Beteiligung auf Landesebene gestärkt werden kann. Zu den Ideen zählt, ein Forum zur Beteiligung junger Menschen einzurichten.  


Am 10. November 2016 unterzeichneten alle Beteiligten eine Absichtserklärung, die die erreichten Zwischenergebnisse festhält und die Weiterentwicklung von Jugendbeteiligung in der kommenden Wahlperiode fördern soll. Mit ihrem Antrag bekannten sich die Landtagsfraktionen geschlossen dazu, den Dialog fortzusetzen, Jugendpartizipation weiter zu stärken und die Interessen von Jugendlichen bei politischen Entscheidungen zu berücksichtigen.


"Ich bin allen Fraktionen unglaublich dankbar, dass wir es in dieser Legislaturperiode geschafft haben, einen Antrag zur Jugendpartizipation von allen Fraktionen hinzubekommen. Das ist ein starkes politisches Signal für die einmischende Jugendpolitik in Nordrhein-Westfalen", sagte Kampmann.


 

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