Arbeit hilft bei der Integration: Staatssekretärin Serap Güler besucht Flüchtlinge im Freiwilligendienst

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Gespeichert von Sabrina Bersheim am 16. August 2017 - 14:50
Staatssekretärin für Integration Serap Güler trifft den Freiwilligendienstleistenden Tarek al Kousa bei der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe (mit v.l.n.r. Ulrich Lilie, Thomas Oelkers und Klaus Riesenbeck
16. August 2017

Arbeit hilft bei der Integration: Staatssekretärin Serap Güler besucht Flüchtlinge im Freiwilligendienst

Bei einer Veranstaltung der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe mit der Kaiserswerther Diakonie am 16. August berichteten Flüchtlinge von ihrem Freiwilligendienst und den Einblicken in die deutsche Arbeitswelt.

 

Zu den teilnehmenden Flüchtlingen gehören Tarek al Kousa (38) aus Syrien, Sabah Hasan (29) aus Somalia, Sonia Rawat (30) aus Indien sowie Roben Shmoo (33) und Rima Almasri (40), beide ebenfalls aus Syrien. Sie konnten als Freiwilligendienstleistende ihr Deutsch verbessern und berufliche Zukunftspläne entwickeln.

Der in Syrien ausgebildete Krankenpfleger Tarek al Kousa hat bereits 19 Jahre in seinem Beruf gearbeitet. Den Freiwilligendienst im Krankenhaus der Kaiserswerther Diakonie hat er erfolgreich absolviert und möchte nun eine Ausbildung als Krankenpfleger beginnen. Sabah Hasan, die in ihrer Heimat in Somalia nie eine Schule besucht hat, leistete ihren Freiwilligendienst in einem Altenheim und gestaltete dort eigene Freizeitangebote für die alten Menschen. Sie möchte Betreuungskraft in der Altenhilfe werden.
 
Serap Güler, Integrationsstaatssekretärin des Landes Nordrhein-Westfalen, würdigte auf der Veranstaltung das hohe Engagement, das Flüchtlinge in ihrem Freiwilligendienst zeigen. „Die Integration von Geflüchteten ist eine wichtige Aufgabe der Landesregierung. Am Beispiel des Freiwilligendienstes sieht man, wie dieser Schritt gelingen kann. Ich finde es toll, dass Geflüchtete hier vom Hilfeempfänger selbst zum Helfer werden. Viele Menschen, die in den letzten Jahren zu uns gekommen sind, bringen großes Potential mit nach Nordrhein-Westfalen. Die Freie Wohlfahrtspflege ist für uns ein zentraler Partner, wenn es um das Thema Integration geht.“

Die Geschichten der Flüchtlinge hätten sie sehr berührt, so Güler. Es sei beeindruckend, wie sehr sie sich nach ihrer Fluchterfahrung im Freiwilligendienst engagierten. Bezogen auf Herrn al Kousa sagte sie: „Wir müssen darüber nachdenken wie wir dafür sorgen können, dass qualifizierte Menschen nicht ganz von vorne anfangen müssen. Nachprüfungen oder Teilanerkennungen sind hier denkbar. Gleichwohl dürfen Unterschiede in den Systemen nicht übersehen werden.“

Seit Dezember 2015 fördert die Bundesregierung den Einsatz von Flüchtlingen im Freiwilligendienst. Bislang haben bundesweit über 3000 Flüchtlinge daran teilgenommen.

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